Schutz vor Blitzschlag und Überspannung sollte am besten bereits beim Bau des Gebäudes eingeplant werden. Der Aufwand liegt bei etwa einem Prozent der der Bausumme. Er kann allerdings auch nachträglich installiert werden. Experten unterscheiden zwischen dem äußeren und dem inneren Blitzschutz. Während der äußere Schutz mit einem Blitz-ableiter der Gebäudehüllen vor Einschägen bewahrt, schützt der innere davor, dass Überspannungen und Spannungsschwankungen Geräte beschädigen. Der Fachmann installiert den erforderlichen Grob-, Mittel- und Feinschutz in der Gebäudeeinspeisung, den Etagenverteilern sowie an den jeweiligen Gerätesteckdosen. Zudem haben hochwertige Markengeräte auch einen internen Überspannungsschutz. Darauf sollten Verbraucher beim Kauf von elektrischen und elektronischen Geräten achten. Bestehende Anlagen müssen regelmäßig gewartet und geprüft werden. Der E_CHECK ist die anerkannte, normengerechte Prüfung aller elektrischer Anlagen und Geräte in einem Gebäude im Sinne der jeweils geltenden VDE-Bestimmungen. Beim E-CHECK prüft der Innungsbetrieb die Installation also auch auf Stromschlag, Brand- und Überspannungs-risiken. Ist die Anlage in Ordnung, wird der einwandfreie Zustand durch die E-CHECK Prüfplakette bestätigt. Der Zustand der Nalagen und Geräte wird darüber hinaus in einem detallierten Prüfprotokoll dokumentriert. Hier werden auch zu behebende Mängel aufgezeichnet.